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sanja

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Lang, lang ist’s her, dass ich zuletzt beim SUB am Samstag von Frauhauptsachebunt teilgenommen habe. Daher wird dies ab sofort Samstags meine erste Amtshandlung bei einer guten Tasse Kaffee sein 😉 Denn sonst schiebe ich es den ganzen Tag vor mir her und am Sonntag fällt mir ein ‚da war doch was…‘.

Hier nun meine nächsten drei Bücher, die ich Euch gerne vorstellen möchte:
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1. Nancy Holder & Debbie Viguié – Witch Hexenküsse

Das passiert:

Holly Cathers Eltern sterben bei einem schrecklichen Unfall, und ihr bleibt nichts anderes übrig, als zu ihrer Tante Marie-Claire nach Seattle zu ziehen. Bis dahin hat sich Holly immer für eine normale junge Frau gehalten. Doch hier erfährt sie die Wahrheit, vor der sie ihr Vater immer hatte behüten wollen: Holly entstammt einem uralten Hexengeschlecht – und ihre Familie befindet sich im Krieg mit den mächtigen Hexern des Deveraux-Clans!

Von diesem Buch habe ich seinerzeit eine Leseprobe gelesen und fand es recht interessant. Außerdem wollte ich natürlich wissen, wie es weitergeht. Die zwei weiteren Bände habe ich bereits im Regal stehen und es wäre hinsichtlich des SUB Abbau’s ganz gut damit einmal anzufangen, oder?

2. Peter Heller – Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte

Das passiert: 

Eine Liebeserklärung an die Welt, wie sie hätte sein können.
Die Welt ist untergegangen, aber Hig hat überlebt. Ebenso sein einziger Nachbar, ein menschenfeindlicher Waffennarr mit dem Herz auf dem rechten Fleck, der ihn – brutal, aber verlässlich – beschützt. Hig lebt im Hangar eines verwilderten Flughafens und tuckert mit einer alten Cessna übers Gelände, sein Hund Jaspar ist sein treuer Copilot. Man schlägt sich halt so durch. Dann empfängt er plötzlich ein Funksignal. Gibt es doch noch Leben, jenseits seines kleinen Flughafens? Hig beginnt eine abenteuerliche Reise, und was er entdeckt, übertrifft seine schlimmsten Ängste – und seine größte Hoffnung.

Dieses Buch war ein Spontankauf, weil mir das Cover und der Titel so gut gefielen. Natürlich habe ich den Klappentext vorher gelesen und auch dieser hörte sich gut an. Leider blieb es dann bisher dabei und das Buch ist mir auch noch bei niemand anderen untergekommen. Hat es denn irgend jemand schon gelesen?

3. Laura Brodie – Ich weiss, du bist hier

Das passiert:
Sarahs Mann war seit drei Monaten tot, als sie ihn im Supermarkt sah.
David ist beim Kajakfahren in einer Springflut umgekommen. Doch man hat nur das Boot gefunden, seine Leiche bleibt verschollen. Eines Tages sieht Sarah David beim Einkaufen im Supermarkt, später im Flur ihres Hauses und draußen vor dem Küchenfenster. Gaukelt ihre Phantasie ihr etwas vor, ist das ein Ausdruck ihrer Trauer? Oder ist es ein Geist, der ihr da erscheint? Dann klopft es (ausgerechnet an Halloween) an ihre Tür, und ihr Mann steht davor. Sie lässt ihn herein und hört eine unglaubliche Geschichte …

Dieses Buch subbt schon etliche Jahre (?) bei mir. Auch hier war es ein Spontankauf, da mir der Klappentext zusagte.

Kennt Ihr eines dieser Bücher und habt es vielleicht sogar gelesen? Oder sagt Euch hiervon ein Buch überhaupt nicht zu?
Hinterlasst mir Kommentare und helft mir bei der Auswahl!

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
sanja

Morgen ist es soweit: es ist Indiebookday!

Doch was ist überhaupt der Indiebookday?
Der Indiebookday ist eine Initiative des Mairisch-Verlags und jährt sich morgen zum zweiten Mal. An diesem Tag soll der vielen kleinen Verlage gedacht werden, die oftmals wunderbare Bücher drucken und nicht einen riesigen Konzern mit einem großen Werbebudget im Rücken haben. Diese Verlage, die mit viel Herzblut an ihren Büchern hängen, sind hier auf ihre Kunden angewiesen: Bücher verkaufen sich am Besten über Mundpropaganda und Buchempfehlungen, sowohl im Internet als auch persönlich.


Woran erkennt man denn nun einen konzernunabhängigen Verlag?
Das ist auf den ersten Blick nicht einfach zu erkennen, da viele kleine Verlage mittlerweile aufgekauft wurden. Doch die Kurt-Wolff-Stiftung hat hier einige Kriterien aufgeführt:

  • Er muss konzernunabhängig sein
  • Er muss ein allgemeines Programm aus den Bereichen Literatur und Sachbuch haben und darf kein Druckkostenzuschussverlag sein
  • Er muss ein regelmäßig erscheinendes Programm haben
  • Er muss eine nennenswerte Produktion haben (mindestens 4 Titel pro Jahr)
  • Er muss mindestens zwei Jahre am Markt sein
  • Er muss seine Bücher mit einer ISBN versehen
  • Er muss eine professionelle Auslieferung haben
  • Er muss Mitglied im Börsenverein des deutschen Buchhandels sein
  • Er muss über eine Verkehrsnummer verfügen
  • Er muss bei den Barsortimenten vertreten sein
  • Er muss über eine Website verfügen
  • Er muss einen Jahresumsatz haben, der unter 5 Mio. Euro lieg

Wie kann ich denn nun teilnehmen?
Am Besten Ihr stürmt morgen den nächstbesten Buchladen (vielleicht gibt es sogar einen konzernunabhängigen Buchladen in Eurer Nähe?), schnappt Euch ein Buch aus einem Indiebook-Verlag und postet ein Foto von Euch mit dem Buch oder nur von dem Buch auf Twitter (Hashtag #Indiebookday) oder postet es im Internet auf Eurem Blog oder verlinkt es zu der offiziellen Facebook-Seite.
Ich bin auf jeden Fall dabei und hoffe ich kann morgen in die Stadt um mir persönlich ein Buch auszusuchen. Leider bin ich gesundheitlich ein wenig angeschlagen…

Ich will auf jeden Fall versuchen, unserer örtlichen Buchladen Koendgen einen Besuch abzustatten. Dort hat man auch einen separaten Tisch aufgebaut, wie man auf der Facebook-Seite erkennen kann.

Und, macht Ihr auch mit?

sanja

Hallo liebe Buchverrueck.de,

heute war der erste richtige Tag, den wir auf der Buchmesse verbracht haben. Von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr haben wir uns die Füße platt gelaufen 😉

Doch der Reihe nach: Am Donnerstag sind wir erst recht spät in Leipzig angekommen und konnten nach dem Einchecken im Hotel nur eine knappe Stunde auf die Messe. Doch dies reichte bereits aus, um die Akkreditierung durchzuführen, eine erste Runde zu drehen und einige Mitblogger zu treffen (Grüße an die Leipzig-WG!).

Am Freitag waren wir dann ca. um 10:00 Uhr wieder auf dem Messegelände. Da wir erst um 13:30 Uhr den ersten Termin hatten, sind wir zunächst nur einfach durch die Hallen gestreift und haben das Ambiente auf uns wirken lassen. Wie phantastisch eine Buchmesse doch ist! So viele gedruckte Seiten, Buchliebhaber und Künstler der Worte sowie Leser hier doch aufeinander treffen. Nirgendwo kann es schöner sein… Da schlägt mein kleines Bücherherz einfach höher *hach*.

Schliesslich ging es früh genug, um noch einen guten Platz zu bekommen, zur Leseinsel Fantasy, um der Premierenlesung zu Phantasmen von Kai Meyer zu lauschen.
Nach und nach füllte sich die Leseinsel immer mehr. Kai Meyer ist halt nicht nur ein phantastischer Autor, er vermag auch die Menschen wie ein Magnet anzuziehen. Die Schlange derer, die ihr Buch signiert haben wollte, war dementsprechend lang. Daher hielt ich noch ein kurzes Pläuschchen mit Anka von Ankas-Geblubber und Sandy von Nightingale’s Blog und habe sogar noch einen Kaffee getrunken, bevor es wieder in die Schlange der Wartenden ging. Diese war mittlerweile erheblich kürzer. Eigentlich wollte ich nur kurz das neue Buch von Kai Meyer signieren lassen und dann direkt zum nächsten Termin, nämlich der Premierenlesung zu Abgründig von Arno Strobel, doch manchmal ergeben sich einfach Dinge, die nicht vorherzusehen sind. So auch hier: ein kurzer Blick, ein Zögern, ein Abwägen und dann blitzschnell zugegriffen. Zugegriffen zum Gemeinschaftsprojekt von Kai Meyer,  Yann Krehl und Marie Sann, die mit einer Engelsgeduld, die Bücher signierte und kleine Zeichnungen anfertigte. Ich kannte weder Marie Sann noch das Buch Frostfeuer.

Auch habe ich eigentlich nichts übrig für Comics (außer Asterix und Obelix und manchmal noch Donald Duck), doch das Cover des Buches hat mich sofort fasziniert. Ich blieb. Obwohl mich der letzte Wartende vorgelassen hatte (Danke an der Stelle noch einmal!), waren noch einige vor mir und die Wartezeit war aufgrund der tollen Zeichnungen etwas länger. Doch um nichts in der Welt möchte ich diese Zeit eintauschen. Die wunderbare Unterhaltung mit Marie Sann und der Entstehung „meiner“ Zeichnung zuzusehen, entschädigte alles.

Zur Lesung von Arno Strobel kamen wir natürlich zu spät. Da es keinen Sinn machte, nur der zweiten Hälfte zu lauschen, gesellten wir uns schon einmal zu den Wenigen am Loewe-Stand, die auf ein Autogramm von Arno Strobel warteten.

Auch hier waren wir ruckzuck fertig und hatten somit noch etwas Zeit, bis die Lesung von dem neuen „Wunder“ Stefan Bachmann mit Die Seltsamen beginnen sollte. Am Stand von ‚Leipzig liest‘, gab es keine Möglichkeit das Buch zu erwerben, also bin ich schnell in die Halle 4 zum Diogenes-Stand gelaufen, um es dort zu kaufen. Eine kurze Frage ob der Autor im Anschluss auch signieren würde, konnte man nicht recht beantworten, doch man verwies mich auf Stefan Bachmann selbst, der gerade noch auf dem Diogenes-Stand war. Kurzerhand liess ich dort mein Buch signieren. Leider hatte ich meine Tasche bei meinem Mann in Halle 5 gelassen, sodass ich weder die Kamera noch das Handy mithatte. Daher gibt es kein Foto :/

Da wir schon recht müde waren, gönnten wir uns noch einen zweiten Kaffee und gingen noch einmal zum Binooki-Stand, um dort mein zurückgelegtes Exemplar des neuen Krimis Rendezvous auf dem Friedhof Feriköy von Barış Uygur abzuholen. Dieses Buch wurde am Vortag schon einige Male verkauft und man befürchtete, nicht genug Exemplare für die gesamte Messezeit mitgenommen zu haben. Danke noch einmal an Binooki für die freundliche Beratung 🙂

Die letzte Tat des Tages war die Teilnahme am Bloggertreffen von Randomhouse, zu dem via Facebook eingeladen wurde. Da ich erst kurz zuvor davon gehört hatte, war ich nicht angemeldet, doch das störte nicht, denn auch Spontanbesucher waren willkommen. Man trug mich in eine Liste ein, schrieb mir schnell ein Namensschildchen und entließ mich mit einem DinA4-Blatt, auf dem sämtliche Autoren eingetragen waren, die an dem Bloggertreffen teilnahmen. Es herrschte eine großartige Stimmung.

 

Verlagsmitarbeiter und Autoren waren mit einem Button als solche gekennzeichnet. Da mir jedoch nicht alle Autoren bekannt waren, hätte ich mir gerne auch ein Namensschildchen für sie gewünscht. Einige Autoren haben dies erkannt und sind dann mit „ihrem“ Buch durch die Mengen gezogen, so z.B. Stefan Nink (Freitags in der Faulen Kobra), mit dem ich ein informatives Gespräch führte.

Danke an dieser Stelle noch einmal an RandomhouseBlanvalet und alle anderen für die tolle Organisation und die Möglichkeit daran teilzuhaben.

Kurz danach ging dieser Messetag mit vollgepackten Taschen zu Ende. Ich freu mich auf Morgen.

sanja