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sanja

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Bisher habe ich Euch mit meinem Messevorbereitungsgeschwafel verschont, doch gleich geht es los ♡♡♡

Die letzten Dinge werden eingepackt, die Katze versorgt, die Blumen gegossen – habe ich auch nichts vergessen?

Bisher habe ich noch nicht soviel geplant. Ich werde auf jeden Fall am Samstag von 14:00 bis 16:00 Uhr auf dem Lovelybooks Leser- und Bloggertreffen sein. Hierzu sind wir bereits angemeldet und ich freu mich sehr. Ich glaube, der letzte Stand war, dass noch 30 Plätze frei sind. Wenn jemand also noch gerne daran teilnehmen möchte, kann er/sie sich noch kurzfristig anmelden. Ich bin vor allem auf Sonya Kraus und natürlich die Podiumsdiskussion gespannt und drücke meinen Mitbloggern Misteringreen (Literaturkatalysator) und Karin Hillig (Buchgefieder) die Daumen!

Ansonsten habe ich bisher keine weiteren Eevents geplant, werde aber sicherlich noch bei der ein- oder anderen Aktion dazustoßen.

Ich freu mich auf alle, die ich kennenlernen werde und die ich wiedertreffen werde.

Und jetzt heißt es: 3 Tage Bücherherz galore ♡

sanja

Nach einer schönen Lesung, muss ich Euch doch noch schnell meinen SUB am Samstag zeigen. Letzte Woche ist schon ausgefallen, weil ich unterwegs war, aber dazu später mehr 🙂

Wolfram Fleischhauer – Torso:
In einem verlassenen Plattenbau in Berlin-Lichtenberg macht die Polizei einen grausigen Fund: ein Frauentorso mit Ziegenkopf, gehüllt in blaugoldenes Tuch. Kurz darauf findet man in der Putzkammer eines Szene-Clubs ein totes Lamm, in das ein weiblicher Arm eingenäht ist. Kommissar Martin Zollanger befürchtet eine Mordserie – oder ist es doch »nur« Leichenschändung, will jemand ein makabres künstlerisches Statement abgeben? Während Zollanger grübelt, wartet die junge Streetworkerin Elin Hilger auf dem Präsidium umsonst auf ihn. Sie ist überzeugt, dass ihr Bruder, der sich in Berlin das Leben genommen haben soll, ermordet wurde. Kurz vor seinem Tod hatte er schreckliche Angst – doch warum sollte der allseits beliebte junge Mann einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein? Noch weiß niemand, dass die beiden Rätsel eng verknüpft sind. Und dass jemand sich aufgemacht hat, Rache zu nehmen für einen gesellschaftlichen Skandal ungeheuren Ausmaßes… (Klappentext)

Gregory Hughes – Den Mond aus den Angeln heben:
Bobs Schwester, die Ratte, ist das tollste Mädchen in ganz Kanada. Wenn sie den Fußball durch den Präriegarten dribbelt, ist sie so glücklich wie sonst niemand. Wenn sie aristokratisch spricht, klingt sie wie der größte Snob bei der BBC. Und wenn sie etwas voraussagt, dann tritt es auf jeden Fall ein. Nur wenn der Rapper Iceman im Fernsehen kommt, ist die Contenance der Ratte futsch. Dann biept sie, was das Zeug hält. Denn geflucht wird nicht. Doch von einem Tag auf den anderen müssen Bob und die Ratte ihr Zuhause verlassen – die Frank-Sinatra-Songs zum Aufstehen, ihr Boot am Fluss, Bobs angebetete Lehrerin Miss Gabriela Felipe Méndez, ihren Freund Harold. Und die beiden Waisenkinder aus der Prärie machen sich auf einen verwegenen Roadtrip – quer durch Kanada und bis nach New York. (Klappentext)

Hannes Stein – Der Komet:
»I bin doch ned deppat, i fohr wieder z’haus.« Der Erste Weltkrieg hat nicht stattgefunden, Amerika ist Kontinent der Hinterwäldler: In diesem Roman gibt es keine Anglizismen, keine amerikanischen Erfindungen und keinen Krieg. Dafür ein Europa voller Juden, den Mond als deutsche Kolonie und Wien als Zentrum der Welt. (Klappentext)

 

Was sagt Ihr zu den Büchern? Kennt Ihr eines davon oder gar alle drei? Welches könnt Ihr mir empfehlen?

sanja


Am 07.02.2014 machten wir uns auf den Weg zur Lesung von Sebastian Fitzek & Band in Essen.

Moment mal bitte, mit Band? Eine Lesung mit Band? So etwas hatte es doch noch nie gegeben… Wir waren gespannt.

Das Wetter auf der Fahrt war leider nicht so schön, so dass wir hofften, zumindest trockenen Fußes zum Veranstaltungsort zu kommen. Dieser war verlegt worden, nämlich von der Zeche Carl in den Bergmannsdom in Essen, den wir nicht kannten. Doch dank Navi wurden wir sicher zum Ziel geleitet.

Vor Ort angekommen, fanden wir zum Glück problemlos einen Parkplatz und sahen auch schon den Bergmannsdom; eine richtige Kirche! Doch leider wartete davor eine Schlange mit anderen Wartenden – diese war lang, sehr lang –  etwa 200 Meter. Na, das konnte ja etwas werden! Dabei waren wir noch vor dem Einlass dort. Kurzerhand reihten wir uns ein und warteten, während hinter uns die Schlange länger und länger wurde.

Zum Glück regnete es nicht mehr und die Türen wurden schon bald geöffnet; es dauerte aber noch ca. 20 Minuten bis wir die Kirche von innen betrachten konnten.

Es war eine sehr schöne und beeindruckende Kirche mit alten Kirchenbänken – einfach eine geniale Location!
Vorne war eine Bühne aufgebaut, welche mit einem weißen Tuch verdeckt wurde. Im Hintergrund spielte Musik, sodass die weitere Wartezeit gut überbrückt wurde.

 


Fast Pünktlich betrat mit lauter Musik Sebastian Fitzek mitsamt der Band Buffer Underrun die Bühne.

 

 

 

Nach einigen einleitenden Worten und der Erklärung, wie es überhaupt zu dieser Konstellation mit der Band gekommen ist, wurde zunächst ein Spiel gespielt: ein aufblasbarer Wasserball in Form einer Weltkugel wurde durch den Zuschauerraum geworfen. Jeder sollte den Ball weiter schlagen, treten, etc. Nachdem die Musik stoppte, sollte derjenige den Ball festhalten, der Ihn gerade zu fassen bekam. Dafür sollte es eine Belohnung geben.

 

Melanie hatte den Erdenball zum Ende der Musik fest in den Händen und erhielt von Sebastian Fitzek das aktuelle Buch samt Signatur. Nun wurde sie gefragt, ob man ein Foto von Ihr für die Leinwand auf der Bühne machen könnte. Dies sollte während der Veranstaltung gezeigt werden. Ihr Bild wurde dann auf die Leinwand projiziert und in dem Rhythmus dupliziert, in dem sonst auf der Welt ein neuer Erdenbürger zur Welt kommt. Während des Abends wurde immer mal wieder der aktuelle Stand gezeigt und bis zum Ende der Lesung summierte sich Melanie auf etwa 15000 Kopien. Wenn man bedenkt, wie viele Menschen wir inzwischen auf der Welt sind – das ist echt eine beeindruckende Zahl.

„Wie viel ist zu viel?“, dies war nicht nur die zentrale Frage des Buches, sondern begleitete uns auch durch den ganzen Abend. Man kommt nicht umhin, sich diese Frage selbst immer wieder zu stellen.

Die Lesung wurde perfekt durch die Musik der Band begleitet und Herr Fitzek las sehr spannend einige Kapitel seines Buches vor.  Die Szenen wurden sehr plastisch von der Musik untermalt. In Kombination mit der Beleuchtung, war man regelrecht am Ort des Geschehens selbst dabei.

Die einleitenden Szenen, in denen der Hauptdarsteller Noah vorgestellt wurde und die im verschneiten Berlin spielten, konnte man in der Kirche sogar förmlich am eigenen Leib spüren, da das alte Gemäuer für die entsprechende Abkühlung sorgte.

Sebastian Fitzek wurde genötigt zwischendurch sogar einmal selbst Hand an das Schlagzeug zu legen. Erst schien es, als wollte er sich drücken, doch das Ganze war sicherlich geübt. So kamen wir an diesem Abend in den Genuss Sebastian Fitzek in einer anderen Rolle zu sehen.  Ein Herr Fitzek als Autor ist mir dann aber doch lieber 🙂

Die gesamte Veranstaltung war ein absolut einmaliges Erlebnis, zu der die Location mit Sicherheit ihren Anteil beigetragen hat.

Danke für diesen schönen Abend!

Für das Buch Noah, kann ich nur noch einmal meine Empfehlung wiederholen: Wer es noch nicht gelesen hat, sollte dies auf jeden Fall noch nachholen!

sanja