Aus dem Herz heraus

 

Wieder einmal ist dies der erste Beitrag nach einer Pause. Wieder einmal, weil es momentan fast jedes Jahr einmal dazu kommt, dass ich am liebsten alles hinschmeißen würde. Der Druck, den ich mir meist selbst aufbürde, viel zu groß wird und ich kaum mehr atmen kann. Dann verschwinde ich von der Bildfläche. Grußlos. Leise.

Dieses Mal war es jedoch die längste Zeit ever. Oder? Ich müsste nachsehen.  In dieser Zeit gehe ich anderen Dingen nach.

Doch irgendwann ruft ganz leise ein Stimmchen. Tief in mir. Es fragt, ob ich nicht doch wieder lesen möchte. Ich solle doch mal wieder ein Buch in die Hand nehmen. Ich hätte doch immer gerne gelesen. Dieses Stimmchen kommt tief aus dem Herzen. Dort, wo die Leidenschaft und die Liebe wohnen.  Dort, wo der Hunger wächst. Der Hunger auf gedruckte Worte, die alles vergessen lassen. Sogar, warum man sie nicht mehr wollte. Dort, wo auch die Sehnsucht dann und wann einmal vorbei kommt.

Dann wird das Stimmchen lauter. Es ruft nach mir.  Energischer. Irgendwann denke ich, ich könnte tatsächlich mal wieder ein Buch in die Hand nehmen. Ich rieche daran. Fühle den Zauber und manchmal auch den Schmerz. Ich schlage es auf. Erwartungsvoll. Hoffnungsvoll.  Und plötzlich bin ich wieder mittendrin. Gefangen. Sie greift nach mir. Die Leidenschaft, die auch gerne Leiden schafft. Jetzt gibt es kein zurück mehr.  Von jetzt an übernimmt der Kopf wieder das Ruder. Das Herz hat was es will.

Ich weiß nicht, wohin mich die Wege noch führen werden. Unbefestigter Waldboden oder doch schon gepflastert? Egal. Ich weiß nur nur eines: Ihr seid die Besten <3

Egal, wie lange man weg war. Es ist immer schön nach Hause zu kommen.

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