[Aktion]: Konsumfasten 2016

 

Nun bin ich schon mittendrin in der Fastenzeit. Eigentlich hatte ich am Aschermittwoch begonnen den Beitrag zu schreiben, aber wie das schon mal so ist…

Vor einigen Jahren hatte ich spontan überlegt, in der Fastenzeit kein Fleisch mehr zu essen. Anfangs war es schwer, nicht in ein paar Fallen zu tappen (ich sag nur Ravioli!), aber nach und nach, war es kein Problem mehr. Gleichzeitig habe ich mich dann intensiver mit dem Thema beschäftigt und beschlossen einfach dabei zu bleiben und Fleisch generell vom Speisezettel zu streichen! Was soll ich sagen? Es macht ein unglaublich gutes Gefühl und man lernt ganz viele neue Lebensmittel kennen, die man früher nie angerührt hätte. So ein Einkauf im Bio-Supermarkt wird dann zum wahren Erlebnis. Daher weiß ich, dass ein bewusster Verzicht auf etwas eine wahre Befreiung sein kann. Doch ich schweife ab. ich möchte niemanden bekehren, denn jeder ist für seinen Teller selbst verantwortlich. Ich kann Euch nur raten, es einfach mal auszuprobieren.

Bei Katrin von Buchsaiten und  PiMisBücher gibt es dieses Jahr wieder die Aktion Konsumfasten. Da der bewusste Verzicht gerade genau richtig in mein neues Lebenskonzept passt, habe ich mich entschlossen mitzumachen. Ich hatte dieses Jahr sowieso vor, mich mit meinem Konsum näher zu beschäftigen und mein Einkaufsverhalten gründlich zu analysieren. Leider bleiben einfach viel zu viele gekaufte Lebensmittel liegen und geraten in Vergessenheit und/oder verderben schneller, als ich gucken kann.

Um hier Abhilfe zu schaffen, gibt es jetzt einen strikten Essensplan. Klingt vielleicht doof und langweilig, hat mir in den ersten paar Wochen, in denen er in Gebrauch ist aber gute Dienste geleistet. Am Wochenende setze ich mich jetzt immer gemütlich bei einer Tasse Tee an den Tisch und durchforste die Angebote der Lebensmittelgeschäfte. Danach wird dann in Kombination mit dem Check der Vorräte der Essensplan für die kommende Woche erstellt.


Ich hätte nicht gedacht, dass es so einfach sein kann. Seitdem ich den Plan benutze, ist nur einmal eine Box mit Kresse (die ich auf der Fensterbank vergessen habe) in den Müll gewandert. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Ressourcen. Der Wochenplan ist relativ schnell erstellt und eigentlich gar nicht kompliziert.

Um den Plan nicht nur in meinem Filofax sondern gut sichtbar auch für meinen Mann zu machen, habe ich mich für ein Whiteboard mit Kalender entschieden. Dieser steht in der Küche und alle können mit einem Blick erkennen, was es an den jeweiligen Tagen zu Essen gibt. Es gibt keine Überlegungen mehr, keine Spontaneinkäufe, weil man meint, nichts im Hause zu haben (was jedoch niemals eintreten wird) und auch keine bösen Überraschungen.

Ich kann es einfach nur jedem empfehlen, sich auch einmal 5 Minuten hinzusetzen und Gedanken über seinen persönlichen Verbrauch zu machen.

Als zweites Ziel beim Konsumfasten habe ich mir vorgenommen keine Pflegeprodukte mehr zu kaufen. Moment! Das heißt nicht, dass ich ab jetzt nicht mehr dusche 🙂
Es bedeutet einfach, dass ich noch so viel Zeug aus diversen Boxen (Pink Box, Beauty Box, etc.) habe, dass ich damit noch eine ganze Weile auskomme. Hier ist die Devise: “Erst aufbrauchen, dann nachkaufen”.  Alles was ich sonst noch so benötige, wie z.B. Shampoo, Deo, Zahnpasta, wird natürlich weiterhin gekauft.

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