[Kurzrezension]: Timur Vermes – Er ist wieder da

Timur Vermes – Er ist wieder da
Eichborn Verlag
396 Seiten
ISBN: 978-3-8479-0517-2
19,33 €

Zum Autor:
Timur Vermes wurde 1967 in Nürnberg geboren. Er studierte Geschichte und Politik. Dann arbeitete er als Journalist für Tageszeitungen oder Magazine. Er schrieb bereits ein Buch über Tatortreiniger. “Er ist wieder da” ist sein erster Roman.

Zum Buch:
Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet der Gröfaz in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere – im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und “Gefällt mir”-Buttons. Eine Persiflage? Eine Satire? Polit-Comedy? All das und mehr: Timur Vermes’ Romandebüt ist ein literarisches Kabinettstück erster Güte.
Klappentext, Timur Vermes, Er ist wieder da
 

Als ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich: “Das Buch musst du lesen!”. Stellenweise war es auch saukomisch und ich habe herzhaft gelacht. Doch an anderen Stellen zog sich die Handlung endlos in Länge und musste ich mich regelrecht durchkämpfen.

Ich weiß, dass es eine Satire ist, aber ich konnte trotzdem nicht umhin, das Buch in seinem geschichtlichen Kontext zu sehen, was mir die Lust ein wenig verdorben hat.

Dennoch handelt es sich bei dem Buch einfach einmal um eine ganz andere Lektüre. Ein bißchen gewagt? Vielleicht. Aber auch ein Buch, dass zum Nachdenken anregt.

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