[Rezension]: Ferdinand von Schirach – Schuld

Ferdinand von Schirach – Schuld
Piper Verlag
17,95 €

 

 

 

Ferdnand von Schirach, geboren 1964 in München, arbeitet seit 1994 als Anwalt und Strafverteidiger in Berlin. Zu seinen Mandanten gehören Industrielle, Prominente, Angehörige der Unterwelt und ganz normale Menschen. Mit seinem Debüt “Verbrechen” gelang ihm 2009 auf Anhieb der Durchbruch als literarischer Autor.

 

 

 

Wie schon in seinem ersten Buch “Verbrechen” (die Rezi findet Ihr hier), hält Ferdinand von Schirach wieder einige besonderes interessante, spannende oder gar skurile Fälle für den Leser bereit.

Ingesamt sind es in diesem Band 15 solcher Fälle. Allesamt unterschiedlicher, wie sie nicht sein können. Von Schirach schildert diese Fälle auf spannende und unterhaltsame Weise, obgleich sein Erzählstil wie gewohnt sehr nüchtern ist. Trotzdem, oder gerade deshalb fesseln sie den Leser auf spektakuläre Weise.

Ein Buch, das man mal “eben zwischendurch” lesen kann, aber trotzdem nichts für schwache Nerven ist. Man wird gezwungen sich mit dem Fällen auseinanderzusetzen und nicht nur das, man fängt an, über das ganze deutsche Rechtssystem zu sinnieren, denn oftmals stößt die Gerichtsbarkeit in diesen Fällen an Ihre Grenzen: Täter werden nicht verurteilt, Andere werden fälschlicherweise “eingebuchtet”.
Schuld und Unschuld oder gar Gerechtigkeit? Das sind die großen Fragen, die hier aufgeworfen und behandelt werden.

Viel mehr gibt es nicht zu sagen, ohne auf die Fälle im Einzelnen einzugehen. Außer: Einfach lesen!

Von mir gibt es 5 von 5 Punkten!

 

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